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Dienstag, 28. Juni 2016

Kranichmobile

Ihr Lieben,
wenn ich morgens meine Augen öffne, flattert über mir ein Schwarm Kraniche. 
Die kleinen Papiervögel aus pinkem Bastelpapier und alten Zeitschriftenseiten ziehen meinen ersten Blick des Tages auf sich.
Manchmal tanzen sie im Wind, manchmal scheinen sie still zu schweben, und manchmal fahren sie gemächlich Karrussell.
Immer mag ich diesen Anblick.
Das Mobile aus einem Metallring eines alten Lampenschirmes (mit pinkem Satinband umwickelt) und Kranichen an silbernen Schnüren, hatte ich ursprünglich fürs Esszimmer gebastelt.
Aber das war nicht der passende Platz für den Schwarm.
Das Mobile gefällt uns über dem Bett besser.


Ich mag diese Papierkraniche sehr, ich falte sie andauernd.
Ihr wisst ja, wer 1000 Kraniche faltet bekommt einen Wunsch von den Göttern erfüllt.
Ich weiß nicht wieviele ich schon gefaltet habe, aber einen Wunsch habe ich sicherheitshalber schon mal parat...
Mal sehen, wann er sich erfüllt.
Bis dahin falte ich weiter, und schaue dem Tanz der Vögel im Sommerwind zu.
  video
Die Kraniche fliegen auch gleich noch zum Creadienstag.

Habt eine federleichte Woche,

alles Liebe,

Kerstin♥

PS: so faltet man einen Kranich: Klick

Sonntag, 26. Juni 2016

Street Art Hamburg

Ihr Lieben,

als ich unseren Reisebericht über Hamburg schrieb, merkte ich schnell, dass ich das Thema Street Art in Hamburg nochmal in einen extra Post packen sollte.


Mit mir duch eine Großstadt zu bummeln ist bestimmt nervig, da ich andauernd Stopps verordne, um wieder mal eine Wand zu fotografieren.
Gut ist es, dass meine Jungs aber Streetart auch cool finden, und gerade mein Sohn macht mich oft auf versteckte Streetart-Schätze aufmerksam.

Wir sind also dem zu Folge eine sehr entschleunigte Reisetruppe.
Und wir erfreuen uns gemeinsam an gelungener Street Art.
Gelungen ist das Zauberwort, denn blöde Tags, schnell hingeschmiert mögen wir nicht.
In Hamburg gibt es aber Ecken, wo gerade Eingangsbereiche oft Mega-Getaggt sind.
Aber manchmal sieht auch das im Mix irgendwie gut aus.
Die Fotos sind hauptsächlich auf St.Pauli entstanden. Aber auch in Ottensen und im Schanzenviertel.
Here we go:







Das allerdings ist an der Binnenalster zu finden.
Ich wünsche Euch noch nen schönen Sonntag,
habt es fein,

ich melde mich hier am Dienstag wieder, und komme dann auf Kranichen angeflogen...

Farewell,

Kerstin♥
PS: Mehr Street Art hier, hier und hier

Sonntag, 19. Juni 2016

Reisebericht aus Hamburg


Ihr Lieben,
wie ich ja schon in den letzten Posts geschrieben hatte, waren wir vor einigen Wochen für ein paar Tage in Hamburg, und ich hatte Euch Bilder davon versprochen.

Allzu viel habe ich nicht fotografiert, da das Wetter nicht so sehr dazu einlud.
Der Himmel war nämlich die ganze Zeit konsequent grau, die Lichtverhältnisse waren demnach nicht so dolle, aber ich will nicht meckern, es regnete immerhin nicht!

Die meiste Zeit verbrachten wir auf St.Pauli, Ottensen und Schanze.

Außerdem auch bei & mit meiner lieben Verwandtschaft, bei denen wir freundlicherweise residierten.
Vielen lieben Dank nochmal an Tante und Onkel auf diesem Wege♥

Als ich zu Hause die Fotos sichtete, stellte ich fest, dass ich wieder einmal am häufigsten Street Art fotografiert hatte, die ich Euch aber im nächsten Post gesondert zeigen werde.

So, nun geht es aber los, nämlich an den Landungsbrücken, von wo aus wir mit einer Hafenrundfahrt starteten.


Ich finde, dass man Städte am Wasser auch immer vom Wasser aus erkunden sollte. 
Die Hafenrundfahrt war sehr interessant und lehrreich, und wir bekamen gleich mal einen tollen Vorgeschmack auf die Stadt, die wir erkunden wollten.
Nach der Tour auf der Elbe ging es unter die Elbe.
 Ein paar Meter neben den Landungsbrücken kommt man über einen bizarren Abstieg in den alten Elbtunnel, der einen sehr speziellen Charme hat. Am witzigsten fanden wir, dass wir uns ne Stunde davor noch genau darüber im Boot auf der Elbe befanden.



Wir sind nur zur Hälfte durch gegangen. Lieber wollten wir als nächstes endlich St.Pauli erkunden.
Ich war entzückt von all den netten Läden, Cafes, Kneipen, (vielen!) coolen Friseurläden, und vor allem sehr entspannten Menschen.
Einen ganz tollen Comic-Laden haben wir besucht, den Kunst Kiosk zufällig gefunden und natürlich bei Frau Ines vorbei geschaut.
(wo die Lücke ist hatte ich zugeschlagen...)
 Nach einem langen Fußmarsch war dann Pause angesagt.
In einem netten Café mitten auf St.Pauli gab es den besten Himbeer-Baiser-Sahne Kuchen ever.
Und gemütliches Chillen auf Sofas.


Am nächsten Tag ging es dann nach Ottensen und ins Schanzenviertel.
Dort sind wir einfach stundenlang gebummelt, mal hier hin und dort hin, einfach immer dahin, wo es nett aussah.
Einen Kaffee und nette Souvenirs gab es z.B.da.

Ottensen ist ein wirklich gemütliches und sehr sympathisches Viertel.
Es gibt viele tolle Läden, süße Cafés, nette Kneipen, (wieder viele) coole Friseure und schöne Häuser.
Ein richtiges Wohlfühl-Viertel.

Das Schanzen-Viertel dagegen hat einen eher herberen Charme. In meinem Reiseführer wird das Viertel als abgerockt bezeichnet. Ich mag ja so was, und fand es auch da total toll und sehr inspirierend.
Ein ganz besonders hübsches Café  ist das Herr Max. Dort gibt es auch wundervolle Teller von Frau Ines  zu bewundern.

Am letzten Tag sind wir dann noch in die Speicherstadt zu Miniatur Wunderland
Das war sooo toll, darüber gibt es bei Gelegenheit aber auch einen Extrapost!
Danach machten wir noch einen Abstecher in die Hamburg HafenCity, die ja gerade um die Ecke der Speicherstadt entsteht.
Ein wenig fühlten wir uns an La Defense in Paris erinnert.
Für uns nicht unbedingt ein Wohlfühl-Platz, eher etwas zum Stauen und Entdecken, und natürlich ein Schmankerl für Architektur Fans.
 Zu guter Letzt ging es einmal um die Binnenalster.
Das triste Wetter erschien uns da irgendwie besonders grau, da müssen wir wohl irgendwann noch mal bei Sonnenschein wieder kommen.

Die noblen Einkaufsmeilen ließen wir dann eher links liegen, und gingen auf direktem Wege zu
 Frohstoff in die Wexstraße, in der auch noch andere nette Läden zu finden sind.
Ich habe hier ja schön öfter über Frohstoff geschwärmt (hier zuletzt), und so war ein Besuch im Hamburger Atelierverkauf natürlich obligatorisch. 
Nachdem ich mich als Fan geoutet hatte, wurde mir angeboten, doch mal an einem Siebdruckkurs teil zu nehmen.
Mal sehen, vielleicht lässt sich das ja mal beim nächsten Hamburg Trip einplanen.

Denn eines wissen wir genau:
Das war nicht unser letzter Hamburg-Besuch!

Ahoi und viele allerliebste Grüße,
Kerstin♥